schulübergreifendes Wochenendcamp der Humanistischen Profilschulen in MV zum 3. Mal an unserem Gymnasium


Das diesjährige landesweite Antikecamp aller vier Gymnasien in M-V mit humanistischer Profilierung rückte „cold cases – berühmte Kriminalfälle der Antike“ in den Mittelpunkt. Insgesamt 76 Schülerinnen und Schüler aus Schwerin, Bad Doberan, Neustrelitz und Greifswald haben zusammen mit ihren 9 Latein- und Griechischlehrkräften vom Freitag, dem 14.03.25, bis Sonntagmittag ein intensives Wochenende in unserer Schule und im Maritimen Jugenddorf Wieck verbracht.

Nach einem köstlichen, griechisch orientiertem Mittagessen in unserer Schulmensa informierte uns der Juraprofessor Dr. Lege zur antiken Gerichtsrhetorik. Danach ging es in verschiedene Workshops zum Thema „Recht und Gericht in der Antike“, die die Schüler:innen individuell anwählen konnten.

Samstagmorgen auf dem Weg zur Schule

Am Samstag standen dann die zum Teil ungelösten Kriminalfälle auf dem Programm, die mit viel Scharfsinn und Denkfreude in Kleingruppen untersucht und diskutiert wurden: „Wer hat den schönen Clodius umgelegt?“ hieß der eine Kriminalfall, ein anderer „Kaiser Nero: Muttermord aus Notwehr?“

Auch auf dem Nachhauseweg nach Wiek hatten wir wieder Glück mit dem Wetter…

Alle 7 Verbrechen wurden am Sonntag in unserer Aula schließlich in großartig inszenierten Gerichtsprozessen und Theaterstücken den anderen Gruppen vorgestellt. Das Publikum folgte mit großer Begeisterung den Plädoyers der Beteiligten im Gerichtssaal.

Neben der kriminalistischen und juristischen Arbeit kam natürlich die Freizeit nicht zu kurz. Das Majuwi in Wieck erreichten wir über den Treidelpfad am Ryck zu Fuß und nach dem Abendessen war genügend Zeit für Tischtennis, Kicker und Billard. Der gemeinsame Austausch unter den Latein- und Griechischschüler:innen fand insgesamt wieder großen Anklang und wird 2027 eine Neuauflage erfahren.

P.Rasche